Asterix Wiki
Advertisement

Pepe (eigentlich Perikles) ist der Sohn des hispanischen Häuptlings Costa y Bravo und stammt aus dem unbeugsamen Hispanier-Dorf, das südlich von Hispalis liegt. Pepe ist ein Kind von etwa sechs oder sieben Jahren. Er weiß sich zu wehren und ist - als Sohn eines Häuptlings mit der Option, eines Tages selbst Häuptling zu werden - ausgesprochen willensstark. Läuft etwas nicht nach seinem Willen, hält er die Luft an, bis er dunkelrot anläuft. In der Regel spuren die Erwachsenen dann...

Seinen eigentlichen Name Perikles erklärt Pepe gegenüber Asterix damit, dass er griechische Vorfahren hat.

Julius Cäsar lässt ihn nach der Eroberung Hispaniens als Geisel nehmen, um seinen Vater ruhig zu halten, und befiehlt, ihn nach Gallien zu bringen. Doch lange bleibt er dort nicht...

Asterix in Spanien[]

Die Schlacht von Munda ist knapp beendet, als Julius Cäsar erfährt, dass bei Hispalis ein kleines Dorf nicht aufhört, den Römern Widerstand zu leisten. Er reitet in Begleitung seines Generals und einiger Legionäre von der X. Legion dorthin und wird noch vor Erreichen der gewaltigen Mauern des Dorfes heftig angegriffen - beschossen mit Steinen, die Pepe, ein ebenso kleiner wie mutiger Knirps, mit seiner Steinschleuder verschießt.

Die Legionäre haben größte Mühe, den Minikrieger, der kratzt, beißt und gleichzeitig Steine schleudert, unter Kontrolle zu bringen. Mit dem Kleinen als Gefangenem erreicht Cäsar die Schutzmauer des Dorfes, auf der Häuptling Costa y Bravo stolz erklärt, er und sein Volk würden keine Ruhe geben, was sein Volk mit lautstarkem "Olé" bekräftigt. Cäsar sagt dem entsetzten Vater, dass er seinen Sohn als Geisel habe und ihm rate, sich gut aufzuführen. Wenn man ihm seinen Sohn zurückgibt, werde er ein halber Römer sein. Costa y Bravo droht Cäsar zwar an, ihn in Olivenöl zu braten, wenn er ihn zu fassen bekäme, aber er kann einstweilen nichts tun, als sich damit zu trösten, dass die Römer mit Pepe nichts zu lachen haben.

Cäsar befiehlt, Pepe nach Gallien ins Lager Babaorum zu bringen, weil die Legionäre dort so wenig zu tun haben. Pepe nutzt Cäsars Drohung gegen den Zenturio Claudius Bockschus, der mit vier seiner Legionäre Pepe nach Gallien bringen soll, dass er mit seinem Kopf für Pepes Sicherheit haftet und macht ihnen das Leben schwer. Wann immer er etwas will und es nicht auf der Stelle bekommt, droht er, die Luft anzuhalten, bis ihm was passiert und hält dann tatsächlich die Luft an, bis er schon blaurot anläuft. Auf diese Weise bekommt er alles, was er will - von der Rückkehr zu seinem Vater abgesehen (es ist allerdings nicht überliefert, dass Pepe das auf der langen Reise nach Gallien irgendwann gewünscht hat).

Kurz vor Babaorum will Pepe spielen und kann den Römern entwischen, stößt aber buchstäblich auf Obelix, der mit Asterix auf Wildschweinjagd ist. Nach kurzer Prügelei sind Bockschus und seine Leute außer Gefecht gesetzt und Pepe mit den Galliern auf dem Weg in ihr Dorf. In den Nächten kommt er bei Troubadix unter, der ihm Schlaflieder vorsingt. Zu dessen großer Freude gefällt Pepe die Musik außerordentlich; sie erinnert ihn an sein Zuhause. Auch mit Idefix freundet sich Pepe rasch an, nachdem er ihm zunächst noch einen bösen Streich gespielt hat. Obelix missfällt das.

- Fortsetzung folgt -

Hinter den Kulissen[]

Pepe - Perikles - hat griechische Vorfahren, wie er sagt. Das ist eine Anspielung auf die griechische Herkunft der Prinzessin Sofia, die Prinz Juan Carlos de Borbón heiratete, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Albums noch Thronanwärter war, aber von 1975 - 2014 spanischer König war.

Advertisement