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Grautvornix (im Original: Goudurix) ist der Sohn von Ozeanix und Neffe von Majestix und Gutemine. Er wird von seinem Vater ins Gallische Dorf geschickt, um dort zum Krieger ausgebildet zu werden. Das Vorhaben seines Vaters entspricht nur nicht seinen Absichten ... 

Asterix und die Normannen

Auf Anweisung seines Vaters reist Grautvornix mit seinem schnieken Sportwagen aus Mediolanum ins Gallische Dorf. Er soll dort ein richtiger gallischer Krieger werden. Der junge Mann verspürt dazu wenig Neigung, ist das Kriegerdasein doch so gar nicht seine Welt. Er macht lieber die Katakomben von Lutetia unsicher und genießt das Leben bei moderner Musik unter seinesgleichen. Dem Befehl seines Vaters gehorcht er nur widerwillig und macht sich denn auch prompt über das seiner Ansicht nach hinterwäldlerische Leben in Aremorica lustig.  

Anders als die sonstigen Bewohner des Gallischen Dorfes ist er von der Musik des Barden Troubadix jedoch sehr angetan und meint, er könne im Olympix einen irren Erfolg damit haben.  

Die Tatsache, dass Asterix und Obelix, die ihn trainieren sollen, ihn buchstäblich mit dem ersten Hahnenschrei aus dem Bett werfen, missfällt ihm mindestens so sehr wie die bevorzugten Tänze im Dorf seiner Verwandten. Bei einem Wettrennen an den Strand, das Grautvornix erfolgreich als Letzter abschließt, fällt ihm ein senkrecht gestreiftes Segel am Horizont auf: ein normannisches Drachenboot nähert sich der Küste. Panisch rennt Grautvornix ins Dorf zurück und verkündet, dass die Normannen kommen. tatsächlich entsteht Unruhe im Dorf, doch anders als der junge Mann es sich vorgestellt hat: Die Dorfbewohner versammeln sich um Majestix' Haus, um sich für die bevorstehende Prügelei anzumelden. Einer will gar vorbestellen, weil beim letzten Kampf gegen die Römer keinen abgekriegt hat.  

Grautvornix versteht die Welt nicht mehr. Seinen Onkel fragt er, ob er denn nicht wisse, wer die Normannen seien. Majestix macht ihm deutlich, dass das Dorf zwar in der Provinz ist, die Bewohner aber nicht hinter dem Mond leben und durchaus wissen, wer und was die Normannen sind. Bei solchen Irren will Grautvornix nicht bleiben. Einen ersten Fluchtversuch stoppen Asterix und Obelix noch. Als sie ihn im Wald finden, gesteht er ihnen, dass er schreckliche Angst vor den Normannen hat, meint, dass er Weltmeister im Angsthaben sei. Er ahnt nicht, dass zum einen der normannische Krieger Telegraf das Gespräch belauscht und es zum anderen genau dieses Geständnis ist, das ihn für die Normannen so interessant macht, wollen die doch die ihnen unbekannte Angst lernen, weil sie glauben, dadurch fliegen zu können.  

Die beruhigende Wirkung, die Asterix und Obelix auf ihn haben, währt nicht lange. Grautvornix will abreisen. Obelix schenkt ihm zum Abschied noch einen Hinkelstein, den Grautvornix' zweispänniger Sportflitzer kaum tragen kann. Im Wald kommt es wie es kommen muss: die Achse bricht. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, sieht Grautvornix sich plötzlich von Normannen umzingelt. Ein Schlag auf den Kopf beendet seinen Fluchtversuch.  

Als er im Lager der Normannen mit einem Eimer Wasser wieder aufgeweckt wird, macht er sich vor Angst fast in die Hose, ist aber verblüfft, als Olaf Maulaf, der Häuptling der Normannen, von ihm verlangt ihnen Angst zu machen. Er meint, das sei ein Missverständnis. Sie würden ihm Angst machen. Dies verwundert nun den Normannen, der sich nicht erklären kann, wie er etwas machen kann, wovon er keine Ahnung hat.  

Grautvornix versucht sein Bestes, schneidet die seiner Meinung nach fürchterlichsten Grimassen, aber es gelingt ihm nicht. Als auch Asterix über seine Grimassen lacht, beschwert er sich, dass seine kleine Schwester immer furchtbare Angst zeigen würde, wenn er dies täte.  

- weitere Bearbeitung folgt -  

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