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Die Tochter des Vercingetorix Asterix und der Greif Die Weiße Iris



Asterix und der Greif ist der 39. Band der Comicreihe. Er ist am 21. Oktober 2021 in deutscher Sprache erschienen. Das Abenteuer führt Asterix, Obelix, Miraculix, Idefix und eine römische Expedition ins Barbaricum, die unerforschten Weiten des Ostens. Die Gallier reisen dorthin, um Terrine, dem Schamanen der Amazonen, zu helfen; die Römer sind auf der Suche nach dem legendären Greif, den Julius Cäsar als neue Attraktion für den Zirkus haben will - auch wenn Globulus, Cäsars Geograf, mit seinen bisherigen Fabeltierfundorten (Einhörner in Gallien, Zyklopenjagd) keinen Erfolg hatte. Aber Globulus vertraut auf die Forschungen des griechischen Gelehrten Rigoros von Migraene, der die Gestalt des Greifen - halb Adler, halb Löwe mit Pferdeohren - auf einer Vase visualisiert hat ...

Handlung[]

Julius Cäsar such neue Attraktionen für die Tierhatzen im Circus Maximus. Sein Geograf Globulus bietet ihm den Greif an, ein wahrhaft legendäres Wesen, das zur Hälfte Adler und zur anderen Löwe ist und Pferdeohren hat. Cäsar ist interessiert, aber auch skeptisch, hat er doch auf Globulus' Studien vertrauend Einhörner in Gallien gesucht und das auch in seinen "Kommentaren zum Gallischen Krieg" öffentlich gemacht - was ihm Kritik auf den Foren eingetragen hat. Globulus beruft sich auf den griechischen Forscher Rigoros von Migraene, aber auch auf die Tatsache, dass die Vorposten an der Barbarengrenze eine besondere Gefangene gemacht haben: eine sarmatische Kriegerin. Globulus befragt sie in Cäsars Gegenwart zum Greif und übersetzt ihre Aussagen falsch, aber Erfolg versprechend. Cäsar genehmigt die Expedition.

Monate später sind Asterix, Obelix, Idefix und Miraculix mit einem Schlitten in der unendlichen und verschneiten Steppe des Barbaricums unterwegs. Miraculix ist schrecklich erkältet. Ein Wolf weist ihnen den Weg zum Dorf der Sarmaten, wo sie Schamane Terrine herzlich empfängt. Er hat Miraculix im Traum besucht (Murmeltiere zu schicken. hätte zu lange gedauert) und ihm mitgeteilt, dass den Sarmaten Gefahr droht. Eine große Armee rückt gen Osten vor, um den Greif, das Heiligtum der Sarmaten, nach Rom zu entführen. Er hat Miraculix gerufen, damit er den Sarmaten mit dem Zaubertrank hilft. Idefix freundet sich mit einem Rudel Wölfe an und verschwindet für längere Zeit - sehr zum Kummer von Obelix.

Besagte Armee ist die Truppe von Zenturio Brudercus, der mit Globulus und dem Venator (Tierkämpfer) Ausdiemaus den Greif für Cäsar holen soll. Als widerwillige Führerin haben sie die gefangene Sarmatin dabei. Brudercus meint, dass die Sarmatin sie in die Irre führt und fragt Globulus nach dem Weg, den er auf einer von Rigoros von Migraene gezeichneten Karte sucht. Ausdiemaus hält nicht viel von den Karten, die sein Kompagnon benutzt und meint, es wäre besser, auf seinen Instinkt zu vertrauen, wovon Globulus angesichts des Misserfolgs mit dem Zyklopen nicht viel hält. Solche Erwähnungen führen regelmäßig zum lautstarken Streit zwischen dem Wissenschaftler und dem Großwildjäger. Brudercus bedient sich auch zweier skythischer Führer, die von Pfeilen gespickt zur Truppe zurückkehren. Brudercus will die Sarmaten angreifen.

Im Dorf der Sarmaten müssen Asterix und Obelix erfahren, dass bei den Sarmaten die Frauen für Krieg und Kampf zuständig sind - es sind die Amazonen. Matrjoschkowa , Terrines Frau, ist die Chefin. Die gefangene Sarmatin ist Kalaschnikowa, Nichte von Terrine und Matrjoschkowa. Die Amazonen sind bereit, Asterix und Obelix auf dem Zug gegen die Römer mitzunehmen, aber nur als Emissäre, die sie beschützen wollen. Der Schutz ist auch nötig, denn in der bitteren Kälte des barbarischen Winters gefriert der Zaubertrank in Asterix' Feldflasche. Ohne Zaubertrank versucht Asterix es auf die diplomatische Tour, doch Obelix plaudert aus, dass der Schamane den Weg zum Greif weiß. Obendrein ist auch der von Miraculix aus Gallien mitgebrachte Zaubertrank gefroren - und Miraculix erklärt, dass er in gefrorenem Zustand seine Magie verliert. Er will versuchen, den Zaubertrank mit örtlichen Mitteln herzustellen.

Terrine sucht Hilfe bei den Geistern, die er mit seiner Trommel beschwört. Obelix gerät beim Klang der Trommel in Trance und hat wohl etwas von einem Schamanen an sich. Terrine bietet sich aufgrund eines Traums den Römern als Austauschgeisel an, aber die Römer behalten sowohl ihn als auch Kalaschnikowa, die unter Bewachung eines Teils der Römer im Lager bleibt, während Terrine die Römer führt. Ausdiemaus ist ganz wild darauf, das Ende der Welt zu sehen, auch wenn Globulus ihm immer wieder erklärt, dass die Erde eine Kugel ist und keine Scheibe. Brudercus meint, das sei egal, solange Atlas sie schön auf seinem Rücken behält und nicht fallen lässt.

Terrine warnt die Römer, einen Fluss zu überqueren. Sie hören nicht auf ihn, sondern überschreiten die Brücke. Die Amazonen, Asterix und Obelix sind ihnen gefolgt, Obelix kann die abergläubischen Vorstellungen der Römer wahr werden lassen, indem er einen riesigen Felsen, der den Fluss staut, heraushebt. Ein Teil der Römer wird weggeschwemmt, darunter auch der Baumeister, so dass die Römer ein etwas derangiertes Nachtlager aufstellen müssen. Nach Durchquerung eines Nebelmeers, in dem die Amazonen wieder angreifen und die Truppe weiter dezimieren, erreichen die Römer eine Mauer aus Eis, die sie mit technischem Geschick überqueren können. Dahinter findet sich ein riesiger, zugefrorener See, den sie nach Angaben des Schamanen überqueren müssen. Unter dem Eis wird ein eingefrorener Dinosaurier sichtbar, der nur entfernt Ähnlichkeit mit dem Tier auf der Vase hat, die Globulus stets bei sich trägt, Brudercus ist darüber so wütend, dass er auf dem Eis herumspringt - und es brechen lässt. Dabei geht auch die Vase zu Bruch, in der Globulus die Goldnuggets versteckt hat, die er unterwegs aufgelesen hat (und die seine wahre Motivation für diese Reise waren). Idefix taucht mit dem Wolfsrudel gerade rechtzeitig auf, um die römischen Expeditionshäupter in die Flucht zu schlagen und das Seil, das Brudercus an Terrine befestigen ließ, bevor sie das Eis betreten haben, zu Obelix zu apportieren, der den Schamanen damit in Sicherheit ziehen kann.

Asterix bemerkt das am Grund des Sees scheinbar schlafende Urzeitwesen. Terrine erklärt, dass sein Volk es seit ewigen Zeiten verehrt, der Name Greif ihm aber erst von dem griechischen Reisenden (Rigoros von Migraene) gegeben wurde. Der habe aber auch von anderen Dingen berichtet, wie Gold und vergorene Stutenmilch, weshalb die Sarmaten das Gebiet um den See mit Furcht erregenden Holzstatuen in Form der Beschreibung des Griechen zu sichern, was bis zum Einmarsch der Römer auch prima funktioniert habe.

Die Freunde kehren zum Basislager der Römer zurück, um Kalaschnikowa zu holen. Dort harrt nur noch ein einziger Römer aus, seit der Frühling im Anmarsch ist, einer der verliebten Bewacher Schneeglöckchen für Kalaschnikowa pflücken wollte, alle anderen ebenfalls zum Blumenpflücken gegangen sind - und Kalaschnikowa ausgerissen ist. Im Dorf der Sarmaten hat Miraculix seine Versuche fortgesetzt, aber keinen Zaubertrank herausbekommen, sondern eine schmackhafte Gemüsesuppe, die Urform des Borschtsch, die seine Erkältung geheilt hat. Matrjoschkowa meint beim Abschied von Asterix, sie sei noch skeptisch, was den Zaubertrank betrifft, aber er könne jederzeit wiederkommen; dann würde sie einen Krieger aus ihm machen

Zurück im Gallischen Dorf sitzen wieder alle unter dem Sternenzelt und schlemmen. Nur Idefix hat Sehnsucht nach seinem Wolfsrudel.

Hintergrundinformationen[]

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Anspielungen[]

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Personen[]

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Orte[]

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Lateinische Sprüche[]

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