Fandom


Asterix als Legionär Asterix und der Arvernerschild Asterix bei den Olympischen Spielen

„Passt doch auf, Kinder! Ihm ist schon genug über die Leber gelaufen!“
Miraculix zu Asterix über den Zustand von Majestix


„Alesia? Niemand weiß, wo Alesia liegt!“
Alkoholix und andere Arverner zu Asterix und Obelix


Asterix und der Arvernerschild ist der elfte Band der Asterix-Reihe.

Handlung

Cäsar hat Vercingetorix, den Häuptling der Arverner, besiegt. Vercingetorix legt Cäsar seine Waffen zu Füßen, bzw. auf seine Füße. Weil Cäsar vor Schmerz davonspringt, bleiben die Waffen liegen, und niemand wagt, sie anzurühren. Erst am Abend nimmt ein römischer Bogenschütze den Schild an sich. Er verliert ihn beim Glücksspiel. Der Gewinner versetzt ihn für Wein und der Händler überlässt ihn einem halbverhungerten gallischen Krieger, der die Schlacht von Alesia überlebt hat und im Wein Vergessen sucht. So bleiben die Waffen und der Schild des Arvernerhäuptlings unbemerkt in Gallien.

Jahre später: In Gallien im kleinen Dorf von Asterix. Aus dem Haus des Häuptlings hört man Schmerzensschreie. Die Schreie kommen von Häuptling Majestix. Er ist nach dem letzten Festmahl krank geworden. Bauchweh! Druide Miraculix stellt fest, dass Majestix zu dick ist, einen Leberschaden hat und Diät hallten soll, bzw. zur Kur gehen muss. Nach einigem hin und her geht Majestix dann doch zur Kur, begleitet von Asterix und Obelix. Die Reise geht ins Land der Arverner, das für seine Heilquellen berühmt ist. Auf ihrem Weg besuchen sie viele Gasthäuser, wo Majestix noch einmal gut zugreift. Er hat so viel gegessen, dass er am Ende von Asterix und Obelix in den Kurort, Aquae Calidae, getragen werden muss. Bei dem Druiden, der die Leitung am Kurort inne hat, fällt Majestix schließlich in Ohnmacht.

Asterix und Obelix verbringen die Zeit von Majestix' Kur. Doch nachdem dort einiges schief geht, werden sie von Majestix weggeschickt. Sie sollen sich die Gegend ansehen. Sie fragen auch nach Alesia, aber als sie diesen Ort auch nur erwähnen, wird Majestix ziemlich wütend und so machen sich die Freunde schnell auf den Weg.

Unterwegs treffen sie zuerst auf einen Römer, der mit seinem Gefolge im Arvernerland unterwegs ist. Es handelt sich um Tullius Firlefanzus, den Sonderbeauftragten von Julius Cäsar. Es gibt eine kleine Schlägerei mit den Römern. Nach der Schlägerei treffen sie auf Alkoholix, einen Averner aus der Gegend. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause in Gergovia, wo er mit Wein und Kohle handelt.

Währenddessen kehrt Firlefanzus nach Rom zurück. Cäsar ist nicht begeistert von dem Bericht des Sonderbeauftragten. Er hat die Idee einen Triumphzug durch Gergovia zu machen. Auf dem Schild des Vercingetorix. Firlefanzus soll ihn aus der Schatzkammer holen, doch dort ist er nicht. Firlefanzus bekommt den Auftrag, ihn zu suchen und zu finden.

Asterix und Obelix sind in der Zwischenzeit mit Alkoholix unterwegs. Auch ihn fragen sie nach Alesia, und auch er bekommt daraufhin einen Wutanfall.

Im Wald bekommen treffen sie erneut auf Cäsars Sonderbeauftragten. Er ist von der Begegnung nicht begeistert. Mit ziemlich mieser Laune kommt er zum Palast des Präfekten. Er gibt den Auftrag von Cäsar weiter.

So beginnen die Römer ihr Werk. Sie kommen auch zu Alkoholix, um das Haus zu durchsuchen. Natürlich suchen sie auch in seinem Kohlevorrat, was zur Folge hat, dass sie ziemlich schwarz wieder hervorkommen.

Weil sie keinen Erfolg haben, schicken sie Gaius Faulus als Spion. Der betrinkt sich bei Alkoholix und verquatscht sich. So erfahren auch die Gallier, dass die Römer den Arvernerschild suchen. Faulus verrät dabei sturzbetrunken, dass Keuchhustus, der nun in Nemossus Räder fabriziert, den Schild seinerzeit an sich genommen hat. Sie beschließen, dass sie ihn ebenfalls suchen sollten. Faulus allerdings landet im Kerker, da er seinen Auftrag nicht erfüllt hat.

Asterix und Obelix gehen derweil nach Nemossus, wo Keuchhustus eine Räderfabrik hat. Sie werden von einer Empfangsdame empfangen. Diese bringt sie zur Sekretärin von Keuchhustus. Weil die sie nicht zu ihm lassen will, gehen Asterix und Obelix einfach zu ihm. Dieser erzählt ihnen, dass er den Schild beim Spiel verloren hat. Er schickt sie zu Apfelmus, der den Schild gewonnen hat. Als die Gallier weg sind schickt er einen Brief an Firlefanzus.

Die Gallier machen hingegen Apfelmus ausfindig. Wobei sie einen Abstecher in einen Kurort machen, dort aber erfahren müssen, dass Apfelmus inzwischen ein Gasthaus hat. In dem Gasthaus warten die Römer schon. Sie zerlegen das Lokal in seine Einzelteile, dann fragen sie Apfelmus nach dem Schild. Der hat den Schild allerdings auch nicht mehr. Er musste ihn dem Zenturio geben, dem er unterwegs begegnete und der ihn außerhalb des Bettes erwischte, das er eigentlich nicht hatte verlassen dürfen. Sie erfahren allerdings, dass dieser Zenturio noch bei der Legion ist.

Sie kehren zu Alkoholix zurück, treffen aber nur auf seine Frau, die ihnen erzählt, dass Alkoholix verschwunden ist. Sie verbringen die Nacht im Kohlevorrat. Am nächsten Morgen werden sie von einem Freund von Alkoholix in den Palast des Präfekten geschmuggelt, wo sie Alkoholix suchen, doch auch hier ist er nicht. Auch die Römer suchen ihn. Asterix und Obelix verlassen den Palast wieder. Sie kehren zum Haus zurück und werden von Alkoholix' Frau versteckt. In einem Keller unter dem Haus, zu dem man durch eine Falltür kommt, auf der sie selbst stehen bleibt. Die Römer durchsuchen das Haus, übersehen die Falltür. Auch der Kohlenkeller wird durchsucht. Wieder kommt nur eine ganze Reihe von schwarzen Römern aus dem Haus. Inzwischen kommt Alkoholix wieder nach Hause. Er erzählt ihnen von dem Tausch mit dem Römer und wie er den Schild einem Reisenden gegeben hat, der ihn unbedingt haben wollte. Im nächsten Moment geht die Tür auf. Alkoholix erkennt sofort den Reisenden wieder dem er den Schild gegeben hat. Es handelt sich um Majestix. Er hatte den Schild die ganze Zeit bei sich.

So findet der Triumphzug doch noch statt. Allerdings steht nicht Cäsar, sondern Majestix auf dem Schild. Cäsar beobachtet das ganze von seinem Pferd aus. Er schickt Firlefanzus mit seinen Männern nach Numidien, dann will er von dem Vorfall kein Wort mehr hören.

Die Gallier kehren nach Hause zurück und veranstalten wie immer ein großes Festmal. Diesmal ist Majestix allerdings nicht dabei. Gutemine hält ihn zurück.

Hintergrundinformationen

Noch Offen

Anspielungen

Noch Offen

Lateinische Sprüche

  • Diem perdidi - Ich habe den Tag verloren (Seite 5, 31)
  • Quo vadis - Wo gehst du hin (Seite 5)
  • O tempora, O mores - O Zeiten, O Sitten (Seite 5)
  • Vade retro! Audaces fortuna juvat! - Weiche zurück! Den Tapferen hilft das Glück! (Seite 15)
  • veni, vidi, vici - Ich kam, sah, siegte (Seite 18)
  • Ab imo petore - Von ganzem Herzen (Seite18)
  • Vade retro - Weiche zurück (Seite 19)
  • Sol lucet omnibus - Die Sonne schein für alle (Seite 26)
  • Bis reptita non placent - Wiederholungen gefallen nicht (Seite 46)
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