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Asterix und die Normannen Asterix als Legionär Asterix und der Arvernerschild

„Aufgepasst! Ihr gehört zur 1. Legion, 3. Kohorte, 2. Manipel, 1. Zenturie. Das ist alles zu nennen, sobald ihr euch einem höheren Dienstgrad vorstellt!“
Nixalsverdrus zu seinen neuen Legionären


Asterix als Legionär ist der zehnte Band der Asterix-Reihe.

ZusammenfassungBearbeiten

An einem wunderschönen Tag gehen Asterix und Obelix auf die Jagd. Im Wald begegnen sie Falbala. Obelix schaut ihr fasziniert hinterher und rennt dabei einen Baum um. Worüber Miraculix, der dort gerade Misteln geschnitten hat, nicht gerade begeistert ist.

Als sie schließlich zu Mittag essen, will Obelix sein drittes Wildschwein nicht essen. Das kommt sonst niemals vor und so ist Asterix beunruhigt und geht zu Miraculix, um ihn um Rat zu fragen. Auf dem Weg zurück zu Obelix treffen sie ihn. Er läuft hinter Falbala her. Als sie ihn fragen warum, antwortet er, dass er eine Hinkelstein austrage. Dass er gar keinen dabei hat, fällt ihm gar nicht auf. Diagnose: Obelix ist verliebt. Asterix schlägt ihm vor, Falbala, in sie ist Obelix nämlich verliebt, zu besuchen und ihr ein kleines Geschenk mitzubringen. Obelix holt natürlich sofort einen Hinkelstein. Asterix schlägt ihm vor, ihr doch lieber Blumen zu schenken. Er rennt in den Wald wo er eine Stelle weiß, mit wunderbaren blauen Blümchen. Pech für die Patrouille, die sich dort gerade vor ihm versteckt.

Als sie schließlich bei Falbala zu Besuch sind, kommt ein Brief für Falbala an. In ihm schreibt ihr Verlobter Tragicomix, dass er von den Römer eingezogen wurde und nun auf dem Weg nach Afrika ist. Falbala ist verzweifelt. Für Obelix bricht eine Welt zusammen, doch er ist tapfer und verspricht Falbala, Tragicomix zurück zu holen. Asterix ist auch sofort dabei und so brechen sie bald auf. Idefix gibt er in die Obhut von Falbala, solange sie weg sind.

Ihr erster Weg führt nach Condate , wo Tragicomix eingezogen wurde. Dort erfahren sie, dass er bereits in Afrika ist und so schließen sie sich den Freiwilligen an. Zuerst müssen sie sich in eine Liste eintragen lassen. In ihrer Gruppe befinden sich noch zwei Goten, ein Grieche, ein Brite, ein Belgier und ein Ägypter, der das Ganze allerdings für ein Gasthaus hält. Als nächstes gehen sie zum Militärarzt, der feststellt, ob sie für den Militärdienst geeignet sind. Einer der Goten ist allerdings zu dünn und muss wieder gehen. Als nächstes bekommen sie ihre Uniformen, dann geht's zum Exerzieren, wie man das Training hier nennt. Kurz darauf wird zum Essen geblasen. Das Essen ist allerdings nicht gerade gut. Also besuchen Asterix und Obelix erst einmal den Koch, der nach ihrem Besuch Wildschwein am Spieß zubereitet. Die Gallier kehren zum Trainingsplatz zurück. Als erstes wird ihnen gesagt, wie sie sich vorzustellen haben:

Name, 1. Legion, 3. Kohorte, 2. Manipel, 1. Zenturie

Dann kommt Speerschleudern dran. Allerdings schleudert Obelix der Speer so stark, dass er den Sack, den er treffen sollte, durchstößt und direkt bis in die Küche fliegt. Daraufhin beschließt der Zenturio, lieber mit dem Schwert zu üben. Natürlich mit Holzschwertern. Er drückt Obelix eines in die Hand. Dann stößt er ihm seines in den Bauch und befiehlt Obelix, dass er sich wehren soll. Der setzt allerdings nicht sein Schwert dazu ein, sondern haut einfach einmal zu, womit die Sache erledigt ist. Früh am nächsten Morgen wird die Truppe geweckt. Es geht auf einen Trainingsmarsch mit Rucksäcken, gefüllt mit Steinen. Irgendwann geht es Asterix und Obelix zu langsam und sie nehmen alle Rucksäcke und tragen sie zurück.

Die Ausbildung ist beendet, die neue Einheit bekommt ihren Marschbefehl nach Massilia. Angeführt von Zenturio Hotelterminus und Dekurio Nixalsverdrus marschieren sie ein ganzes Stück, dann beschließen die Offiziere, eine Rast zu machen. Da haben sie allerdings nicht die Rechnung mit den Legionären gemacht. Die laufen einfach weiter. Am Abend bauen sie auch nicht die Zelte für das Lager nicht auf, sondern schlafen unter freiem Himmel.

Am nächsten Morgen kommt der Zenturio aus Zelt, und die Legionäre sind nicht mehr da. Als sie sie endlich erreichen, finden sie sie in ziviler Kleidung vor.

In Massilia gehen sie an Bord eines Schiffes. Da noch Ruderer fehlen, müssen die Legionäre rudern. Die Legionäre sind guter Laune, was dem Kapitän überhaupt nicht gefällt. Er befiehlt dem Trommler 48-er Schlag, aber der macht ihn sowieso schon auf Anweisung von Asterix. Zwischendurch versenken sie noch ein Piratenschiff. Schließlich kommen sie im Lager an. Dort verteilen sie sich im ganzen Lager. Asterix und Obelix machen sich sofort auf die Suche nach Tragicomix und landen dabei im Zelt von Julius Cäsar. Damit handeln sie ihrem Zenturio einen Gefängnisaufenthalt ein. Von einem Legionär bekommen sie den Tipp, doch mit HCL zu sprechen, einem Gallier, der mit vollem Namen Acidix Hydrochloridrix heißt. Am Abend treffen sie auf HCL, der als Spion zum Feind von Cäsar geschickt wurde. Der verrät ihnen, dass Tragicomix bei Scipio, der Feind Cäsars, gefangen ist. Am Abend brechen Asterix und Obelix aus dem Lager aus und im Lager von Scipio ein. Sie befreien Tragicomix und machen sich auf den Heimweg. Unterwegs werden sie von Cäsar aufgehalten. Sie haben bei ihrem Ausbruch eine Schlacht ausgelöst und Cäsar dabei zu einem Sieg verholfen. Sie dürfen somit nach Hause zurückkehren. Unterweg versenken sie nochmals das Piratenschiff, dann kommen sie im Dorf an und Falbala kann ihren Tragicomix endlich wieder in die Arme schließen.

Den Ausgang des Abenteuers wird natürlich mit einem großen Festmahl gefeiert.

HintergrundinformationenBearbeiten

Noch Offen

AnspielungenBearbeiten

Noch Offen

Lateinische SprücheBearbeiten

  • Quomodo vales? - Wie geht's? (Seite 10)
  • Timeo Danaos et dona ferentes - Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen (Seite 17)
  • vis comica - Sinn für Humor (Seite 28)
  • Dignus est intrare - Er ist würdig, einzutreten (Seite 39)
  • Cogito ergo sum - Ich denke also bin ich (Seite 41)
  • Alea jacta est - Der Würfel ist gefallen (Seite 42)
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